Initiative Schulabgänger im Kreis Düren www.isa2013.de

Liebe Eltern,

in Nordrhein-Westfalen führt der Besuch des Gymnasiums seit dem Schuljahr 2005/2006 in acht Jahren zum Abitur (G8). Dadurch werden im Jahr 2013 in NRW doppelt so viele Schüler wie sonst Abitur machen und dann an die Hochschulen und die berufliche Ausbildung streben. In anderen Bundesländern gibt es, zumeist zeitversetzt, ähnliche Entwicklungen, und dass über mehrere Jahre. Bei der Einführung des G8 hat dieser Gesichtspunkt kaum eine Rolle gespielt. Wir als Mitglieder der Schulpflegschaft am Rurtal-Gymnasium sind besorgt, dass die Schüler der heutigen 5. bis 7. Klassen die ehrgeizige Schulzeitverkürzung dann ausbaden müssen, wenn die politisch Verantwortlichen nicht mehr greifbar sind.

Dankenswerterweise hat das St.-Ursula-Gymnasium in Brühl 2006 die Initiative ergriffen und inzwischen hunderte von Unterschriften gesammelt, um dem Schulministerium die Sorge von Schülern, Lehrern und Eltern deutlich zu machen. Durch die Einbeziehung andere Gymnasien - in Düren beispielsweise hat sich ein Arbeitskreis aus Vertretern der Schulpflegschaften konstituiert, am Rurtal-Gymnasium wurden das "Thesenpapier" an alle Eltern der 5. bis 7. Klassen verteilt - wurde das Problem in NRW inzwischen landesweit öffentlich gemacht. Es hat bereits so viel Aufmerksamkeit erregt, dass das Schulministerium am 4. April 2007 in einer Presseinformation beschied, an Lösungen zu arbeiten.

Wir meinen, dass unsere Schulen und die Eltern der betroffenen Schülerjahrgänge nicht aus den Augen verlieren dürfen, ob und welche Ergebnisse die ministeriellen Bemühungen zeigen werden. Wenn nötig, müssen wir unsere Befürchtungen dann noch deutlicher machen und mit Nachdruck die versprochenen Lösungen einfordern.





Die Schulpflegschaft des Rurtal-Gymnasiums



Weitere Infos:

Aktualisierte Berechnungen zur Entwicklung der Studienanfängerzahlen bis 2020

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