Austauschprogramme

Ansprechpartnerin: Frau Rauh 

Regina Rauth

 

 

 

 

E-Mail: r.rauh@rurtalgymnasium.de

Austausch mit dem Gymnasium Jana Nerudy in Prag

Der Austausch des Rurtal-Gymnasiums mit dem Gymnasium Jana Nerudy in Prag kann bereits auf eine über zwanzigjährige Tradition zurückblicken. Durch das Engagement des RTG als „interessierte“ UNESCO-Schule erhält der Austausch zusätzliches Gewicht.

Mehrere Jahre war der Austausch verknüpft mit den Projekten „Jugend und Umwelt – grenzüberschreitende Kooperation“ und später   „Umwelt baut Brücken – Jugendliche im Europäischen Dialog“, die von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem IZOP-Institut aus Aachen organisiert wurden. Hier recherchierten die Schüler gemeinsam Umweltthemen und schrieben Berichte und Reportagen für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und später für die Aachener Zeitung.

In den folgenden Jahren fand das Umweltthema, wann immer es ging, Berücksichtigung , vor allem bei Exkursionen in den Nationalpark Eifel und in die Umgebung von Prag.

Außerdem steht der historische Kontext im Fokus des Austauschs. So lernen die Schüler schon bald, dass Prag eine kulturhistorisch hochinteressante Stadt ist, und sie entdecken, wie sehr Prag mit Köln und Aachen verknüpft ist: Z.B. war Peter Parler, der Baumeister des Veithsdoms in Prag, Schüler eines Baumeisters des Kölner Doms, was man dem Dom in Prag deutlich ansieht, und Karl IV., der den Auftrag zum Bau des Doms erteilte und Prag zu einer der bedeutendsten Städte im späten Mittelalter machte, wurde in Aachen gekrönt. Wenzel Hollar, berühmter Kupferstecher aus Prag, hat in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges 1634 einen Stadtplan von Düren erstellt.

Prager Fenstersturz, Jan Hus, Prager Frühling, und die berühmte Ansprache von Hans-Dietrich Genscher 1989 in der Deutschen Botschaft werden Begriffe und Ereignisse sein, die den Jugendlichen noch lange im Gedächtnis bleiben.

Immer wieder haben auch kulturelle Veranstaltungen das Programm der Austauschwochen bereichert. So hat z.B. das Rurtal-Gymnasium während einer der Besuchswochen einen Lyrikabend veranstaltet, in Prag musizierten Schüler des Gymnasiums Jana Nerudy im Rudolfinum. Vor allem im Jubiläumsjahr 2004 gab es erfreulich schöne kulturelle Feste und Besuche.

Neben dem offiziellen Programm bleibt selbstverständlich genug Raum für zusätzliche Unternehmungen der Jugendlichen in der Freizeit.

Der Austausch wird am Rurtal-Gymnasium als Projektgruppe durchgeführt, d.h., es finden sich interessierte Schüler aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen der Oberstufe, die auf den Austausch vorbereitet werden und das Programm rund um Düren gemeinsam planen.

Meist lernen die Teilnehmer aus Prag und Düren sich bereits vor den Besuchswochen über die digitalen Medien kennen und tauschen hier ihre Interessen und Wünsche aus. Die Verständigung funktioniert in deutscher und englischer Sprache.

Das erfreulich hohe Engagement der Eltern, das stets das Fundament für unsere Aktivitäten bildet, sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Die herzliche Aufnahme in den Familien, die Sorge um das leibliche Wohl und die guten Ideen für die Organisation der Woche machen den Austausch erst zu dem, was er ist.

Im Rückblick auf die lange Tradition dieses Austauschs zwischen den beiden Gymnasien ist das Fazit positiv; wir können bei der Vorbereitung auf Bewährtes zurückgreifen, bei der Durchführung immer wieder Neues entdecken und uns später an viele schöne Bilder und Erlebnisse erinnern.

Austausch Flémalle

Ansprechpartnerin: Frau Heinemann

hein

 

 

 

 

E-Mail: am.heinemann@rurtalgymnasium.de

Der eintägige Austausch mit unserer Partnerschule Athnée provincial Guy Lang in Flémalle in der Provinz Lüttich findet zweimal im Jahr statt. Es nehmen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis neun teil, die Französisch lernen.

Es werden unterschiedliche Aktivitäten durchgeführt, um einen Einblick in die Kultur und die Sprache unseres Nachbarlandes Belgien zu bekommen. Die Förderung der interkulturellen Kompetenz und der Handlungsfähigkeit in Begegnungssituationen steht im Mittelpunkt. Durch die Förderung der Mündlichkeit im Unterricht, sollen die Schüler befähigt werden, sich in einem alltäglichen Gespräch auszudrücken und haben hier die Gelegenheit ihre sprachlichen Kenntnisse zu erproben und zu erweitern.

Die Fahrt nach Flémalle findet im November statt. Häufig werden zunächst in der Schule in Flémalle Sprachspiele angepasst an die unterschiedlichen Sprachniveaus durchgeführt und danach ein Ausflug in die Umgegend Flémalles oder auch in Lüttlich gemacht. Ausstellungen zu kulturellen Themen werden besucht oder die Umgebung durch eine Wanderung erkundet. Das gemeinsame Erleben und das nähere Kennenlernen trotz unterschiedlicher Sprachen steht im Mittelpunkt. Hier geknüpfte Kontakte bieten die Möglichkeit sich auch außerhalb des Austauschs durch die örtliche Nähe Düren-Flémalle zu treffen oder Emails zu schreiben. In den letzten Jahren haben sich teilweise langfristige Kontakte entwickelt.

Der Besuch der belgischen Schüler in Düren findet im März statt und ist häufig verbunden mit Ausflügen in die Eifel Richtung Monschau oder Nideggen. Hier können die Örtchen spielerisch mit einem Quiz entdeckt sowie die sprachlichen Fähigkeiten erweitert werden. Weitere Exkursionsziele sind größere Städt wie Aachen oder Köln.

Mittelfristig ist geplant, die Dauer des Austauschs zu verlängern. Es wird ein Konzept mit den belgischen Kollegen entwickelt und Anfang 2016 vorgelegt.