Studien- und Berufsorientierung

Ansprechpartnerinnen: Frau Barth, Frau Lamers

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E-Mail:

k.barth@rurtalgymnasium.de

a.lamers@rurtalgymnasium.de

 Am Rurtal-Gymnasium bereiten wir die Schüler nicht nur auf ihr Abitur vor, sondern begleiten sie auch auf ihrem Weg in den Beruf.

Allgemeines

Am Rurtal-Gymnasium bereiten wir die Schülerinnen und Schüler nicht nur auf ihr Abitur vor, sondern wir versuchen auch, sie auf ihrem Weg in den „Traumberuf“ zu begleiten. Daher lernen unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur Matheformeln und Englischvokabeln, sondern bekommen auch eine Fülle an Informationen und Ideen für ihr berufliches Leben nach der Schule.

Seit dem Schuljahr 2016/17 nehmen alle allgemeinbildenden Schulen in NRW an der Landesinitiative KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) teil, das heißt, ab Klasse 8 erhalten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten sich auszuprobieren, um Stärken und Schwächen zu entdecken und passende Berufsfelder kennenzulernen.

Begleitet werden die Klassen während dieses Prozesses seitens der Schule von ihren Klassen- und Fachlehrerinnen, den beiden „Stubos“ (Studien- und Berufsberaterinnen) Frau Barth und Frau Lamers, Herrn Herzog als Mittelstufenkoordinator sowie Herrn Biernath, dem zuständigen Berufsberater der Agentur für Arbeit. Die Beratung und die Unterstützung durch die Eltern sind unabdingbar.

Ziel des gesamten Prozesses ist es, am Ende der Schullaufbahn orientierte Schüler zu entlassen, die ihren weiteren Weg klar vor Augen haben.

Berufsorientierung in der SI (Frau Barth)

Nach einer ersten Information der Eltern über den gesamten Verlauf der Studien- und Berufsorientierung am RTG am Ende der Klasse 7 starten die Schülerinnen und Schüler die Berufsorientierung im 1. Quartal der 8. Klasse mit der Potenzialanalyse, die von der Jugendhilfe Köln professionell durchgeführt wird. Nachdem die Jugendlichen einen ganzen Tag an verschiedenen Übungen und Tests teilgenommen haben, erfahren sie und ihre Eltern in einem Auswertungsgespräch, wo ihre Stärken und Potentiale liegen und welche Berufsfelder für sie interessant sein könnten.

Mit dieser Information starten die Schülerinnen und Schüler in den zweiten Teil des KAoA-Projektes: Den Berufsfelderkundungstagen, die im 2. Halbjahr der 8. Klasse stattfinden. An drei Tagen erkunden die Jugendlichen Betriebe bzw. Berufe aus drei unterschiedlichen Berufsfeldern. Dabei ist es durchaus möglich und gewollt, dass sie einmal mit einem Elternteil mitgehen. Der zweite BFE-Tag ist zugleich ‚boy’s / girl’s day‘, das heißt, das erkundete Berufsfeld sollte typisch für das andere Geschlecht sein, um auch Berufe kennen zu lernen, die vorher vielleicht nie als Möglichkeit in Betracht gezogen wurden. Einigen Schülerinnen und Schülern wird auch die Gelegenheit geboten, den BFE Tag bei einem unserer Kooperationspartner wie z. B. der LVR-Klinik zu verbringen und dort spannende Erfahrungen zu machen.

Eine weitere Orientierungsmöglichkeit bildet der sogenannte ‚Berufswahlpass‘, den alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Potenzialanalyse bekommen. Dabei handelt es sich um ein Portfolio, das viele Informationen zur Berufsorientierung erhält und in dem alle Unterlagen, die die Berufsorientierung betreffen, gesammelt werden können.

In der Jahrgangsstufe 9 steht nach einer intensiven Vorbereitung im Politik- und Deutschunterricht ein zweiwöchiges Praktikum nach den Herbstferien an, das auch bereits in den Ferien begonnen werden kann. Im Anschluss daran erstellt jeder Schüler individuell eine Praktikumsmappe und es erfolgt eine Reflexion im Klassenverband. Zum Abschluss der Mittelstufe erleben die Schüler klassenweise ein eintägiges Assessment-Center bei unserem Partner AOK, das gerade Schülerinnen und Schülern, die nach der Jahrgangsstufe EF eine Ausbildung beginnen wollen, verdeutlicht, welche Wege bis dorthin durchlaufen werden müssen. Eine weitere Hilfe in diesem Entscheidungsprozess kann der Besuch bei unserem Berufsberater Herrn Biernath zusammen mit den Eltern am Elternsprechtag in der Schule sein.

Berufsorientierung in der SII (Frau Lamers)

In der Oberstufe liegt der Schwerpunkt auf Informationsvermittlung. Diese erfolgt vorrangig über die Auslage von Informationsmaterial und durch Aushänge zu aktuellen Angeboten an den jeweiligen Oberstufenbrettern.

In der EF besteht die Möglichkeit zu einem Auslandspraktikum. Am Ende der EF geht unser Berufsberater Herr Biernath in die Kurse und informiert die Schülerinnen und Schüler darüber, was neben der schulischen Ausbildung auf dem Weg zum Traumberuf geleistet werden muss. Ferner stellt er verschiedene Wege dorthin vor (Ausbildung – Duales Studium – Studium etc.).

In der Qualifikationsphase werden regelmäßig in der Schule Sprechstunden der Agentur für Arbeit angeboten. Ebenfalls in dieser Stufe fahren Schülergruppen zur Berufsmesse „vocatium“. Es gibt ein BOB (Berufsorientierungsbüro), in dem sich die Jugendlichen im Internet und in den angesprochenen Printmedien informieren oder das Gespräch mit einer der Stubos suchen können. Auch der Austausch untereinander bzw. stufenübergreifend kann sehr förderlich sein. Zu speziellen Themen werden immer wieder zusätzliche Informationsveranstaltungen angeboten, die je nach Interessenlage wahrgenommen werden. können Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Gelegenheit, nach Rücksprache mit ihren StufenleiterInnen an Ausbildungsbörsen sowie Studieninformationstagen der Hochschulen teilzunehmen, um dort weitere Einblicke und Informationen zu erhalten sowie Kontakte zu knüpfen. Am Ende des ersten Qualifikationsjahres durchlaufen die Schülerinnen und Schüler erneut ein Assessment-Center. Dieses erfolgt in der Schule und wird von unserem Kooperationspartner Barmer Ersatzkasse durchgeführt. Durch dieses Training werden die Jugendlichen erneut daran erinnert, dass die Bewerbungsverfahren langfristig sind und deshalb rechtzeitig Bewerbungen verschickt werden müssen.

Kooperationspartner

Im Bereich der Berufsorientierung hat die Schule verschiedene Kooperationspartner, die die Schülerinnen und Schüler unterstützen.

In der Regel finden jährliche Treffen statt, auf denen der bisherige Verlauf der Kooperation evaluiert und zukünftige Projekte geplant werden. Diese sind allerdings nicht auf die Berufsorientierung begrenzt. Je nach Ausrichtung des Partners werden auch Experten in den Unterricht eingeladen, die dort anschaulich ihr Fachwissen an die Klassen weitergeben. Verschiedene Fachschaften erhalten wertvolles Material, und auch Fortbildungen speziell für das Kollegium werden angeboten. Alle Partner zeigen sich bei diesen Gesprächen sehr kooperativ und versuchen, die Wünsche der Schule zu realisieren. Sie präsentieren sich gerne auf Schulfesten, aber auch an anderen Präsentationstagen sind sie gelegentlich mit Ständen anwesend und kommen mit Schülern, Eltern und Kollegen ins Gespräch.

Die Kooperationspartner stellen eine wertvolle Stütze und Ergänzung unseres Schulalltags dar.

Barmer Ersatzkasse

Die Barmer Ersatzkasse ist der älteste Kooperationspartner unserer Schule. Bereits seit vielen Jahren kommen Mitarbeiter im zweiten Schulhalbjahr zu uns in die Schule, um mit den Schülerinnen und Schülern der Q1 ein Jahr vor deren Abschluss ein Assessment-Center durchzuführen. Dabei wird den Schülern Verschiedenes deutlich:

Zum einen wird ihnen bewusst, was alles unter dem Aspekt „Sich bewerben“ gefordert sein kann. Dies geht häufig über das Bewerbungsschreiben hinaus und fordert die Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen. Die betreuenden Mitarbeiter der BEK führen den Schülerinnen und Schülern einleuchtend vor Augen, welche weiteren Anforderungen bis zur Unterschrift unter einen Ausbildungsvertrag nötig sein können.

Zum anderen werden die Jugendlichen noch einmal daran erinnert, dass die Zeit, ein Bewerbungsschreiben zu verfassen, spätestens „jetzt“ da ist, wenn man an eine Ausbildung denkt.

https://www.barmer.de/versicherung-beitraege/geschaeftsstellenuebersicht/barmer-in-dueren-123194

Bundesagentur für Arbeit

Seit 2007 gibt es eine Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Im Laufe der Jahre haben sich die Angebote sehr verändert und sind kontinuierlich ausgebaut worden. Für die Oberstufenschülerinnen und -schüler gehört der für uns zuständige Berufsberater Herr Biernath als feste Größe beim Thema „Studien- und Berufsorientierung“ dazu, da sie merken, dass sie an keiner anderen Stelle so umfassende Informationen erhalten können.

Um diesen vertrauensvollen Umgang zu schaffen, wird der Kontakt bereits in Klasse 8 geknüpft. Ab der Jahrgangsstufe 9 können die Jugendlichen zusammen mit ihren Eltern am Elternsprechtag in der Schule ein erstes Gespräch führen. Dies ist vor allem für die Schülerinnen und Schüler wichtig, die beabsichtigen, nach der EF (10. Klasse) in eine Ausbildung zu wechseln.

Die Angebote in der SII passen sich an die Bedürfnisse der Oberstufenschülerinnen und -schüler an und variieren demzufolge immer wieder. Als ständige Angebote finden regelmäßige Sprechstunden des Berufsberaters in der Schule statt und am Ende der EF erfolgt in Kursgröße eine Kompaktinformation, in der er sie darüber aufklärt, was neben schulischen Aspekten in den folgenden zwei Jahren zu bedenken ist. Vielfältiges Informationsmaterial liegt aus und auf außerschulische Angebote wird per Aushang verwiesen.

https://www3.arbeitsagentur.de/web/content/DE/dienststellen/rdnrw/aachendueren/Agentur/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI423310

AOK

Als KURS-Kooperation wurde 2011 das Band zur AOK geknüpft. Auch diese veranstaltet als festes Angebot ein Assessment-Center, allerdings bereits am Ende der Klasse 9. In diesem Fall gehen die Schülerinnen und Schüler einen Vormittag zur Geschäftsstelle der AOK und erfahren dort „aus erster Hand“, was alles zu einem Bewerbungsverfahren gehört. Da die Veranstaltung in der Regel von jungen Mitarbeitern, deren eigene Bewerbungszeit noch nicht sehr weit zurückliegt, durchgeführt wird, erhöht sich deren Glaubwürdigkeit für unsere Klassen.

Aber nicht nur die Berufsorientierung bietet uns die AOK. Diverse Fachschaften haben hilfreiches Material zu aktuellen Themen erhalten, was die Unterrichtsvorbereitung erleichtert. Auch ein Angebot für das gesamte Kollegium gehört dazu. So konnten in einer Veranstaltung Entspannungstechniken erlernt werden, die die Kollegen als Multiplikatoren auch ihren Schülerinnen und Schülern vermitteln konnten. Wenn es sich einrichten lässt, können Fachschaften Experten in den Unterricht einladen, die meist von den Kindern freudig willkommen geheißen werden.

https://www.krankenkasseninfo.de/krankenkassen/aok-rheinland-hamburg/geschaeftsstelle-52349-dueren-43689

Sparkasse Düren

Eine weitere Kurs-Kooperation besteht zwischen unserer Schule und der Sparkasse Düren. Damit haben wir einen Partner, der unseren Schülern und Schülerinnen beste Einblicke in das komplizierte Finanzwesen ermöglichen kann und den unsere Abiturienten und Abiturientinnen immer wieder als Ausbildungsunternehmen wählen. Außerdem unterstützt uns die Sparkasse mit Praktikumsstellen.

https://www.sparkasse-dueren.de/de/home.html

LVR-Klinik Düren

Auch die LVR-Klinik Düren haben wir durch eine KURS-Kooperation als Kooperationspartnerin gewonnen. Neben Praktikums- und BFE-Plätzen bietet die LVR-Klinik vor allem Unterstützung bei der Suchtprävention sowie Vorträge über die Pubertät für Eltern.

http://www.klinik-dueren.lvr.de/de/nav_main/startseite.html

Krankenhaus Düren

Unser neuester Kooperationspartner ist ein Nachbar, nämlich das Krankenhaus Düren, das außer BFE- und Praktikumsplätzen auch interessante Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellt und u.a. die Möglichkeit bietet, Spezialisten in den Unterricht einzuladen, z.B. für eine Jungen-/Mädchensprechstunde zur Sexualerziehung oder zum Thema Sterben und Tod. Auch bei den letzten Projekttagen hat sich das Krankenhaus schon erfolgreich beteiligt.

http://www.krankenhaus-dueren.de/

Evaluation

Die Evaluation erfolgt immer unmittelbar im Anschluss an die Veranstaltungen. So erfragen die Stubos regelmäßig, wie hilfreich das zur Verfügung gestellte Material und die Ablaufvorschläge waren. Aus den Rückmeldungen der Kollegen, die aktiv an den Veranstaltungen beteiligt waren, werden Rückschlüsse gezogen und gegebenenfalls Verbesserungen vorgenommen. Auch mit den Kooperationspartnern sind die Stubos in regelmäßigem Austausch. Sämtliche Veranstaltungen, die im Rahmen von KAoA stattfinden, werden zudem regelmäßig vom Kultusministerium des Landes NRW ausgewertet und verbessert.