Schulordnung

Präambel

Das Rurtal-Gymnasium versteht sich als ein Gymnasium, das ein geeignetes und sicheres Umfeld zur Charakter-, Werte- und Wissensbildung bereitstellt.

Um in dieser Gemeinschaft, der alle Schüler, Lehrer und Eltern angehören, ein gutes Zusammenleben, einen freien Dialog und ein angenehmes Arbeitsklima zu ermöglichen, sind verständliche Regeln nötig. In dieser Schulordnung werden schulspezifische Regelungen aufgeführt, die die bestehenden Regelungen des Schulgesetzes ergänzen.

Das Gelände des Rurtal-Gymnasiums umschließt alle Gebäude, den Schulhof bis zum Bürgersteig der Bismarckstraße und den Schulparkplatz.

1. Verhalten im Unterricht und unmittelbar danach

Verhalten im Unterricht und unmittelbar danach

  • Die Schule wird um 7.40 Uhr geöffnet. Die erste Stunde beginnt um 7.50 Uhr.
  • Schüler und Lehrkräfte sind zur pünktlichen Teilnahme am Unterricht verpflichtet.
  • Schüler der Sekundarstufe I dürfen in Pausen oder in Freistunden nur auf Anweisung oder in Begleitung einer Lehrkraft das Schulgelände verlassen.
  • Der Unterricht beginnt und endet mit dem Gong und einer angemessenen, gegenseitigen Be-grüßung/Verabschiedung.
    • Falls die Lehrkraft nach fünf Minuten nicht erscheint, erkundigt sich der Klassensprecher beziehungsweise der Kurssprecher im Sekretariat nach der fehlenden Lehrkraft.
    • Alle Unterrichtsmaterialien müssen zu Unterrichtsbeginn auf den Tischen bereit liegen.
    • Nach Ende jeder Unterrichtsstunde ist grober Dreck vom Boden und den Tischen zu entfernen und die Tafel zu säubern.
    • Bei Verlassen eines Lehrer- oder Fachraumes sind die Fenster und der Raum zu verschließen und die Jalousien nach oben zu fahren.
    • Der Lehrerraum oder der Fachraum sind nach der letzten Unterrichtsstunde des Tages besenrein zu verlassen. Die Stühle werden nach jeder Unterrichtsstunde auf die Tische gestellt oder eingehängt. Das Licht und die elektrischen Geräte werden ausgeschaltet.
  • Klassendienste werden vom Klassenlehrer beziehungsweise dem Stufenkoordinator in Absprache mit den Schülern eingerichtet. Zu den Klassendiensten gehören Ordnungs-, Klassenbuch- und Ranzendienst. Diese werden in den Klassenbüchern ausgewiesen. Der Ranzendienst hat die Pflicht, das Ranzendienstschild in den Pausen gut sichtbar zu tragen.
  • Schüler der Sekundarstufe II können nach Absprache die Aufsichten unterstützen.
  • Die Kleidung aller Personen am Rurtal-Gymnasium darf andere nicht provozieren. Kopfbedeckungen der Schüler, mit Ausnahme religiöser, sind während des Unterrichts abzulegen.
  • Klassenarbeiten/Klausuren
    • In der Sekundarstufe I müssen alle Schüler bis zum Ende der Klassenarbeit im Unterrichtsraum bleiben.
    • In der Sekundarstufe II dürfen die Schüler mit Erlaubnis des Fachlehrers nach Abgabe der Klausur den Raum verlassen.
  • Während des Unterrichts an außerschulischen Orten sind gegebenenfalls weitere Personen weisungsbefugt.

2. Verhalten in den Pausen und außerhalb des Unterrichts

  • Auf dem gesamten Schulgelände des Rurtal-Gymnasiums ist das Rauchen nicht gestattet.
  • Während der großen Pausen und der Mittagspause müssen alle Schüler das Schulgebäude verlassen. Ausnahmen bilden das Aufsuchen der Toiletten im Erdgeschoss (Eingang Kreuzstraße), der Mensa, der Schülerbücherei im Kellergeschoss und des Sekretariats .
  • Der Zugang zu den Toiletten im Erdgeschoss erfolgt ausschließlich über den Eingang Sekretariat.
  • Die Schüler der Sekundarstufe II dürfen sich darüber hinaus im Oberstufenraum aufhalten.
  • Während der großen Pausen bleiben die Ranzen vor dem zuletzt genutzten Raum, in der Mittagspause in den sich vor der Schülerbibliothek befindlichen Regalen.
  • Das Verlassen des Schulgeländes in der Mittagspause ist den Schülern der Sekundarstufe I nur nach schriftlicher Genehmigung durch die Schulleitung gestattet. Die Genehmigung und der Schülerausweis ist den Aufsichten vor dem Verlassen des Schulgeländes vorzulegen.
  • Der Oberstufenschulhof ist der Sekundarstufe II vorbehalten.
  • Der Aufenthalt auf dem Parkplatz ist nicht gestattet.
  • Das Sitzen auf Fensterbänken und Treppen ist generell untersagt.
  • Die Brandschutztüren auf den Fluren sind geöffnet zu halten.
  • Auf dem Schulgelände sind Ballspiele nur mit Softbällen erlaubt mit Ausnahme der Tischtennisplatten (Tischtennisbälle) und des Basketballfeldes (Basketbälle).
  • Wegen starker Unfallgefahr ist das Fahren auf Inline-Skates, Skateboards, Longboards und ähnlichen Geräten auf beiden Schulhöfen untersagt.
  • Während einer durch die Schulleitung ausgerufenen Regenpause ist es allen Schülern erlaubt, sich auch im Schulgebäude aufzuhalten.
  • Beschädigungen von Schuleigentum sind durch den Verursacher im Sekretariat zu melden. Eventuelle durch grobe Fahrlässigkeit oder durch Vorsatz entstandene Schäden sind durch den Verursacher zu ersetzen.
  • Bei Kenntnis von unsachgemäßer Benutzung, Verschmutzung und Beschädigung der Toiletten besteht Anzeigepflicht.

3. Erkrankungen

  • Die Erziehungsberechtigten der nicht volljährigen Schüler melden ihre Kinder, die volljährigen Schüler sich selbst krank.
  • Die Krankmeldung hat vor Unterrichtsbeginn telefonisch im Sekretariat zu erfolgen. Nach Wiederaufnahme des Unterrichts ist unverzüglich eine schriftliche Entschuldigung vorzulegen.
  • Schüler der Sekundarstufe I, die aufgrund von Erkrankung oder Verletzung während der Unterrichtszeit nicht mehr am Unterricht teilnehmen können, melden sich beim Klassenlehrer oder bei einem Fachlehrer ab und werden an das Sekretariat zwecks Kontaktaufnahme mit den Erziehungsberechtigten verwiesen.
  • Oberstufenschüler, die den Unterricht versäumen, entschuldigen sich gemäß dem vereinbarten Verfahren, das in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Schulhomepage zu finden ist.
  • Krankmeldungen unmittelbar vor oder nach den Ferien müssen durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden.

4. Teilnahme schulfremder Personen an Unterrichtsveranstaltungen

  • Schulfremde Personen dürfen nur nach vorherigem Antrag an Unterrichtsveranstaltungen teilnehmen. Der Antrag muss mindestens vier Schultage vor dem Besuchstag dem Schulleiter oder dem Stellvertreter vorliegen.
  • Bei erteilter Genehmigung werden die betroffenen Lehrkräfte von dem Klassenlehrer/Stufenkoordinator informiert.

5. Verzehr von Nahrungsmitteln

  • Das Essen und Trinken ist während der Pausen und Freistunden auf den Pausenhöfen, in der Mensa, in den Lehrerräumen mit Ausnahme der Fachräume (Chemie, Physik, Sport) und im Oberstufenraum erlaubt.
  • Außerdem ist das Essen und Trinken während mehrstündiger Klassenarbeiten/Klausuren erlaubt (Ausnahme: Fachräume Chemie/Physik).
  • Bei sportlichen Aktivitäten regelt der Fachlehrer die jeweiligen Trinkpausen individuell.
  • Das Kaugummikauen während des Unterrichts ist nicht gestattet.

6. Entsorgung von Abfällen

  • Der Müll wird in dafür vorgesehenen Müllbehältern entsorgt. Zuwiderhandlungen können dazu führen, dass außerschulische Reinigungsdienste kostenpflichtig beauftragt werden.
  • Der Hofdienst wird in Absprache mit der Schulleitung geregelt. Der Hofdienst muss täglich zwischen 11.25 Uhr und 11.40 Uhr klassen- oder kursweise nach Plan durchgeführt werden.
  • Der Oberstufenschulhof unterhalb der Treppe an der Bismarckstraße wird von den Oberstufenschülern in Eigenverantwortung gesäubert.

7. Mitbringen und Nutzen von elektronischen Geräten

Die Nutzung elektronischer Geräte wie Aufzeichnungs- und Kommunikationsgeräte ist auf dem Gelände   des Rurtal-Gymnasiums wie folgt geregelt:

  • Vor dem ersten Klingeln ist die Nutzung gestattet.
  • Während des Unterrichts und am Vormittag (bis zur Mittagspause) sind die Geräte ausgeschaltet.
  • Die Benutzung ist in der Mittagspause auf folgende Bereiche beschränkt: Forum, Oberstufenraum und Oberstufenpausenhof, Pausenhof I.
  • Bild- und Tonaufzeichnungen sind auf dem gesamten Schulgelände untersagt.
  • Die Persönlichkeitsrechte dürfen durch das Abspielen von Bild- und Tonaufzeichnungen nicht verletzt werden.
  • Durch das Benutzen der Geräte dürfen sich andere nicht gestört fühlen.
  • Darüber hinaus ist die Benutzung für Oberstufenschüler während einer Freistunde im Oberstufenraum und auf dem Oberstufenpausenhof gestattet.

 

Lehrer können in Ausnahmefällen eine weiterreichende Nutzung dieser Geräte erlauben.

Bei Zuwiderhandlung dürfen die Lehrkräfte die entsprechenden Geräte einziehen. Diese können dann am Ende des Schultages von den betroffenen Schülern im Sekretariat abgeholt werden.

  • Bei mehrmaliger Zuwiderhandlung kann ein zeitlich befristeter Entzug der gewährten Rechte erfolgen.

8. Alkohol, Betäubungsmittel und Waffen

  • Besitz, Verkauf und Genuss von Alkohol und Betäubungsmitteln sind auf dem Gelände des Rurtal-Gymnasiums verboten.
  • Schüler, die während des Unterrichts unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stehen, werden vom Unterricht ausgeschlossen und müssen von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden.
  • Gegenstände, die unter das Waffengesetz fallen, sowie Gegenstände und Chemikalien, die zu einer erheblichen Gefährdung für Leib und Leben führen können, sind auf dem Schulgelände verboten. Dazu zählen auch Taschenmesser, Softair-Pistolen und Gewehre, Signalpistolen und explosive Stoffe, insbesondere Feuerwerkskörper.
  • Die Nutzung von Laserpointern und Zeigehilfen sind nur nach Genehmigung durch den Fachlehrer erlaubt.
  • Wurfgeschosse aller Art, dazu gehören auch Schneebälle, sind verboten.

9. Sonstiges

  • Fundsachen sind beim Hausmeister abzugeben.
  • Warenhandel und das Verteilen von Werbematerial kommerzieller Art sind in der Schule verboten.
  • Plakate, Handzettel usw., die ausgehängt oder verteilt werden sollen, müssen vorher vom Schulleiter abgezeichnet werden, soweit sie sich nicht auf innerschulische Angelegenheiten beziehen.

Diese Schulordnung gilt auch für die Nutzung von Multifunktionsfeld, SLZ und Forum.

10. Konsequenzen bei Verstößen

Verstöße gegen diese Schulordnung werden nach §53 des Schulgesetzes NRW geahndet, das im Internet unter www.schulministerium.nrw.de zu finden ist.