Die gymnasiale Oberstufe

Ansprechpartnerin: Frau Terhorst 

Anette Terhorst

 

 

 

 

E-Mail: a.terhorst@rurtalgymnasium.de

Die Oberstufe besteht aus drei Jahrgangsstufen, der EF (Einführungsphase), der Q1 und der Q2 (zwei Jahre der Qualifikationsphase).

Eingangsvoraussetzungen und Abschlüsse

Um in die gymnasiale Oberstufe eintreten zu können, müssen Schülerinnen und Schüler, die ein Gymnasium besuchen, die Versetzung in die Einführungsphase erreicht haben.

Schülerinnen und Schüler, die von anderen Schulen in unsere Oberstufe wechseln möchten, finden ihre Eingangsvoraussetzungen hier.

Die Oberstufe besteht aus drei Jahrgangsstufen, der EF (Einführungsphase), der Q1 und der Q2 (zwei Jahre der Qualifikationsphase).

Durch die Schulzeitverkürzung an Gymnasien erlangen die Schülerinnen und Schüler, die in der Sekundarstufe I ein Gymnasium besucht haben, mit der Versetzung in die Q1 die Fachoberschulreife, die die Schülerinnen und Schüler anderer Schulen bereits beim Eintritt erlangt haben.

Während der Einführungsphase werden wichtige fachliche und methodische Kenntnisse für die Arbeit in der Qualifikationsphase vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler lernen das Kurssystem der Oberstufe kennen. Die Leistungen zählen noch nicht für die Abiturnote.

Nach der Einführungsphase besteht die Möglichkeit, die Vollzeitschullaufbahn zu beenden und in eine Ausbildung überzugehen. Die überwiegende Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler wechselt jedoch in die Qualifikationsphase. Die Leistungen, die in der Qualifikationsphase erzielten werden, sind für das Abitur relevant. Nach dem ersten Jahr der Qualifikationsphase ist, wenn eine bestimmte Zahl von Leistungsdefiziten nicht überschritten wird, der schulische Teil der Fachhochschulreife („Fachabitur“) erlangt. Wer nun die Schule verlassen möchte, kann in eine Ausbildung übergehen oder ein einjähriges gelenktes Praktikum absolvieren. Nach der Ausbildung bzw. dem Praktikum berechtigt die Fachhochschulreife zum Studium an einer Fachhochschule.

Die allermeisten Schülerinnen und Schüler unserer Schule setzen ihre Schullaufbahn im zweiten Jahr der Qualifikationsphase fort und schließen ihre Schullaufbahn nach dreijähriger Oberstufe mit dem Abitur ab. Damit stehen ihnen alle vorgenannten Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten offen, sie können aber auch an einer technischen Hochschule oder einer Universität studieren.

Organisation

Vor dem Eintritt in die Oberstufe wählen die Schülerinnen und Schüler Kurse, die sie belegten möchten. Dabei kann aus einem großen Angebot ausgewählt werden, es gibt aber auch Fächer, die verpflichtend belegt werden müssen (vgl. Abschnitt „Fächerangebot“).

Das Kurssystem löst das Klassensystem der Sekundarstufe I ab. Im Gegensatz zu anderen, vor allem größeren Schulen stellen wir von Beginn der Oberstufe an die Kurse neu zusammen, so dass in allen Kursen Schülerinnen und Schüler aller bisherigen Klassen vertreten sind. Dadurch entstehen neue Sozialgefüge und die jungen Erwachsenen können sich und ihren Freundeskreis neu ausrichten. Dieses Vorgehen erleichtert es auch Schülerinnen und Schülern, die aus anderen Schulen zu uns wechseln, Kontakte zu knüpfen und Anschluss zu finden. Die Kurszusammensetzung bleibt üblicherweise über das Schuljahr der Einführungsphase hinweg konstant. Danach werden die Kurse für die Qualifikationsphase neu zusammengesetzt. Da der Lernstoff der Qualifikationsphase abiturrelevant ist, legen wir großen Wert darauf, die Lerngruppen während dieser zwei Jahre so weit wie möglich unverändert zu lassen und auch die Fachlehrkraft nach Möglichkeit beizubehalten. Dies gelingt bis auf wenige Ausnahmefälle. Durch diese Vorgehensweise bilden sich feste Lern- und Arbeitsgruppen und zwischen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis, das die Vorbereitung auf das Abitur deutlich erleichtern kann.

Jede der drei Jahrgangsstufen der Oberstufe wird von je einer Beratungslehrkraft betreut (Frau Barth, Frau Sieg und Herr Petersen). Jeweils eine Beratungslehrkraft übernimmt eine Stufe in der Einführungsphase und begleitet sie zum Abitur. Die Beratungslehrkraft berät die Schülerinnen und Schüler schon vor dem Eintritt in die Oberstufe. Alle Schülerinnen und Schüler, die in die nächste Einführungsphase eintreten möchten, werden mehrfach in Einzelgesprächen beraten. So hat jede Schülerin und jeder Schüler die Möglichkeit, seine individuellen Stärken und Schwächen zu erkennen, sich über mögliche spätere Berufsfelder klar zu werden und unter diesen Aspekten eine eigene Schullaufbahn und Kursbelegung zu planen. Die speziell ausgebildete Beratungslehrkraft unterstützt bei diesem Prozess und stellt sicher, dass die gesetzlichen Vorgaben zu den Belegungsverpflichtungen der gymnasialen Oberstufe (APO-GOSt) eingehalten werden. Durch die frühzeitigen Gespräche wird erreicht, dass der Übergang in die Oberstufe ohne Bruch zur bisherigen Schullaufbahn gestaltet werden kann. Die Beratungslehrkraft begleitet den Übergang. Während der gesamten Oberstufe nimmt sie die bisherigen Aufgaben der Klassenlehrerin bzw. des Klassenlehrers wahr und informiert und berät zusätzlich über die Schullaufbahn. Kursab- und -umwahlen werden immer mit der Beratungslehrkraft besprochen, damit sichergestellt ist, dass für den späteren Werdegang die optimalen Grundlagen gelegt werden und keine Laufbahnfehler entstehen. Auch bei pädagogischen Fragen, Schwierigkeiten im privaten oder schulischen Umfeld sowie Fragen der Sorgeberechtigten ist die jeweilige Beratungslehrkraft die erste Ansprechpartnerin.

Koordiniert wird die Arbeit der Beratungslehrkräfte von der Oberstufenkoordinatorin, Frau Terhorst. Sie kümmert sich um die Belange aller Oberstufenschülerinnen und -schüler, nimmt bei komplexeren Beratungsgesprächen teil, organisiert die Klausurtermine und trägt die Verantwortung für den Ablauf des Abiturs. Nach den Kurswahlen der Schülerinnen und Schüler ordnet sie die Kurse zu gemeinsamen Gruppen, so dass eine sinnvolle Stundenplangestaltung möglich ist. Informationsveranstaltungen werden von ihr organisiert und zusammen mit der jeweiligen Beratungslehrkraft durchgeführt.

Exkursionen und Fahrten, die in der Oberstufe von vielen Kursen durchgeführt werden um außerschulische Lernangebote wahrzunehmen, werden von Frau Terhorst koordiniert. Sie ist für die Terminplanung der Oberstufentermine verantwortlich.

Die Oberstufenkoordinatorin organisiert zudem die pädagogische Arbeit in der Oberstufe und berät die in der Oberstufe unterrichtenden Lehrkräfte.

Die Oberstufenkoordinatorin ist auch für die Kooperation mit Haupt- und Realschulen sowie mit den anderen Dürener Gymnasien zuständig.

Informationsveranstaltungen

Damit jede Schülerin und jeder Schüler seine Schullaufbahn individuell planen kann und Kurse nach seinen Neigungen wählen kann, legen wir großen Wert auf eine ausführliche Information über alle Möglichkeiten und Vorgaben. Deshalb bieten wir über die gesamte Oberstufenzeit hinweg immer wieder Informationsveranstaltungen an. Unter anderem gibt es Veranstaltungen zur Versetzung in die Qualifikationsphase, zur Zulassung zum Abitur und zu den Kurswahlen. Diese Vorgänge unterliegen genauen gesetzlichen Regelungen (vgl. APO-GOSt). Der genaue Termin wird im Terminplan auf der Homepage der Schule sowie durch Aushang am Oberstufenbrett bekannt gegeben.

Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe neun sowie für die Schülerinnen und Schüler anderer Schulen, die zu uns in die Einführungsphase wechseln möchten, findet eine Veranstaltung zu Beginn des zweiten Halbjahres statt. Zu dieser Veranstaltung sind auch die Eltern herzlich eingeladen. In dieser Veranstaltung wird der Bildungsgang der Sekundarstufe II grundlegend erläutert.

Eine weitere Veranstaltung, ebenfalls zu Beginn des zweiten Halbjahres, informiert die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase über die Versetzungsbedingungen. Kurze Zeit später erfolgt in der Einführungsphase die Erläuterung der Leistungskurswahlen. Auch hier werden die Eltern mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam informiert. Drei weitere Informationsveranstaltungen in der Qualifikationsphase stellen sicher, dass die Schülerinnen und Schüler über ihre Möglichkeiten informiert sind und ihre Laufbahn fundiert planen können.

Neben den Informationsveranstaltungen findet mindestens einmal im Halbjahr ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Beratungslehrer der Stufe statt.

Fächerangebot in der Oberstufe

In der Einführungsphase sind die meisten der gewählten Fächer dreistündige Grundkurse. In der Qualifikationsphase werden zwei fünfstündige Leistungskurse und mehrere dreistündige Grundkurse belegt.

Leistungskurse sind grundsätzlich Abiturfächer. An unserer Schule können alle Grundkurse bis auf Sport als Abiturfächer gewählt werden, sofern der Kurs durchgehend angeboten wird.

Uns ist es wichtig, dass alle im Unterricht erfolgreich mitarbeiten können. Deshalb bieten wir in den Hauptfächern schon zu Beginn der Einführungsphase so genannte Vertiefungskurse an. Sie sind zweistündig und werden von einer erfahrenen Fachlehrkraft geleitet. So können Wissenslücken geschlossen werden, die eine sinnvolle Mitarbeit erschweren würden, ohne dass in jedem Fall Nachhilfe in Anspruch genommen werden muss.

Üblich ist an unserer Schule das folgende Angebot, das aber je nach Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler und der Kooperation mit unseren Nachbargymnasien variieren kann:

Fächerangebot 2017

Um die Schullaufbahn individuell planen zu können, empfiehlt sich die Nutzung des Programm „Lupo“. Mit diesem Programm kann die Datei Rurtal-Gymnasium_Planung_EF geöffnet werden. Das genaue Vorgehen ist hier: Anleitung zu Lupo

Entschuldigungen und Beurlaubungen in der Oberstufe

Das Rurtal-Gymnasium stellt den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe Entschuldigungsformulare zur Verfügung. Um sicherzustellen, dass Fehlstunden als „entschuldigt“ gewertet werden, muss in jedem Fall nach dem Fehlen von der Schülerin/dem Schüler ein solches Entschuldigungsformular ausgefüllt, den Lehrkräften, bei denen Unterricht versäumt wurde, vorgelegt und das von den Lehrkräften unterschriebene Formular wieder abgegeben werden.

Wer an einem Tag an einigen Unterrichtsstunden teilgenommen, an anderen gefehlt hat, trägt den gesamten Stundenplan des Tages ein und die Stunden, an denen sie/er teilgenommen hat, werden von der Schülerin/ dem Schüler mit einer Klammer zusammengefasst und mit „anwesend“ gekennzeichnet.

Das Formular kann an vier Tagen in je einer Pause im Oberstufenbüro abgeholt werden und muss innerhalb von 10 Schultagen nach dem Wiedererscheinen in den Briefkasten vor dem Sekretariat eingeworfen werden, sonst gelten die Stunden als nicht entschuldigt, auch wenn die Fachlehrkraft das Formular abgezeichnet hat.

Beim Entschuldigungsverfahren muss zwischen „Beurlaubung“ und „Entschuldigung“ unterschieden werden.

 Beurlaubung:

Unter das Verfahren „Beurlaubung“ fallen alle Fehlzeiten, die sich schon vor dem Fehlen absehen lassen, zum Beispiel:

Vorstellungstermine bei Bewerbungen, Einstellungstests, wichtige Familienfeiern

Eine Beurlaubung wird beantragt, indem in einem formlosen, von einem Sorgeberechtigten unterschriebenen Schreiben die Gründe für den Antrag dargelegt werden. Ggf. ist eine Kopie der Einladung zum Termin vorzulegen. Unter Vorlage dieser Unterlagen wird ein Beurlaubungsformular bei der Ausgabe der Entschuldigungsformulare abgeholt.

Bei Beurlaubungen für mehr als zwei Schultage, Brückentage und Tage direkt vor und nach den Ferien muss der schriftliche Antrag mit Nennung des Grundes mindestens eine Woche vorher bei der Schulleitung gestellt werden.

Ein Antrag auf Beurlaubung muss gestellt werden, sobald der Termin für die Beurlaubung bekannt ist, in jedem Falle muss die Beurlaubung vor dem Fehlen genehmigt sein. Als genehmigt gilt die Beurlaubung, wenn das Beurlaubungsformular vollständig ausgefüllt und unterschrieben wieder abgegeben wurde. Nach dem Fehlen muss eine Bescheinigung, dass der Termin wahrgenommen wurde, vorgelegt werden.

Führerscheinprüfungen, Behördengänge, Arzt- und andere Termine müssen außerhalb der Unterrichtszeit liegen. Beurlaubungen sind nur im absoluten Ausnahmefall möglich.

 Entschuldigung:

Entschuldigt werden die Fehlzeiten, bei denen das Fehlen vorher nicht absehbar war, z.B. bei Krankheit.

Fehlt ein/e Schüler/in ohne beurlaubt zu sein, so muss sie/er vor Unterrichtsbeginn durch die Sorgeberechtigten telefonisch über das Sekretariat krank gemeldet werden. Volljährige Schüler/innen können sich selbst krankmelden (§ 4 der Schulordnung des RTG). Ohne einen Anruf vor Unterrichtsbeginn gelten alle Fehlstunden als unentschuldigt.

Dauert eine Krankheit länger als eine Woche, so muss während der zweiten Krankheitswoche eine Schulunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt werden.

Ein Attest muss vorgelegt werden, wenn durch die Krankheit an einem Brückentag oder dem ersten oder letzten Schultag gefehlt wird.

Fehlen bei Klausuren:

Muss eine Schülerin oder ein Schüler zu einer Klausur beurlaubt werden, so muss dies zuerst mit der Beratungslehrkraft abgesprochen werden.

Wird eine Klausur krankheitsbedingt versäumt, so muss dies bei der telefonischen Krankmeldung angegeben werden. Wird die Klausur an einer Koop-Schule geschrieben, so muss auch dort vor Unterrichtbeginn telefonisch eine Krankmeldung eingehen.

Wurde eine Klausur versäumt, so muss die Schülerin/der Schüler am Tag des Wiedererscheinens in der Schule einen Antrag auf Zulassung zur Nachklausur bei der Oberstufenkoordination vorlegen. Das Formular dazu befindet sich auf der Schulhomepage. Formular Antrag zur Nachklausur

Eine Klausur kann nur dann nachgeschrieben werden, wenn das Fehlen nach der Vorlage des Antrages ordnungsgemäß noch vor dem Nachschreibetermin entschuldigt wurde (einschließlich Anruf bei der Schule vor Unterrichtsbeginn mit Hinweis auf die Klausur, zeitlich korrekte Entschuldigung mit dem Formular (§13 Abs.4 APO-GOSt)).

Auftreten der Krankheit während der Unterrichtszeit:

Bei Auftreten der Krankheit während der Unterrichtszeit muss sich die Schülerin/der Schüler von der Fachlehrkraft, bei dem sie/er Unterricht hat bzw. in der Pause bei der Fachlehrkraft, bei dem sie/er sofort nach der Pause Unterricht hat oder von einem Mitglied der Oberstufenverwaltung entlassen lassen. Anschließend trägt sie/er sich im Krankenbuch im Sekretariat ein. Falls das Sekretariat geschlossen ist, wirft sie/er einen Zettel mit ihrem/seinem Namen, der Uhrzeit und dem Namen der entlassenden Lehrkraft in den Briefkasten.

Befindet sich die Schülerin/der Schüler bei Krankheitseintritt nicht in der Schule, so meldet sie/er sich telefonisch, ggf. unter Nutzung des Anrufbeantworters, krank. In diesem Fall muss ein Arzt aufgesucht und eine Bescheinigung des Arztbesuchs vorgelegt werden.

Folgen von Unterrichtsversäumnissen:

Alle versäumten Unterrichtsinhalte müssen von der Schülerin/dem Schüler eigenverantwortlich nachgearbeitet werden.

Fehlstunden gelten als unentschuldigt, wenn Zeit oder Form des Entschuldigungsverfahrens nicht eingehalten werden.

Nicht entschuldigte Fehlstunden werden als ungenügende Leistung bewertet (§13 Abs.4 APO-GOSt).

Darüber hinaus kann die Schule bei wiederholtem unentschuldigten Fehlen Ordnungsmaßnahmen ergreifen (§53 SchulG).

Nach § 47 Abs. 1 Punkt 8 SchulG endet das Schulverhältnis, wenn der/die nicht mehr schulpflichtige Schüler/in trotz schriftlicher Erinnerung ununterbrochen 20 Unterrichtstage unentschuldigt fehlt.

Nach § 53 Abs. 4 SchulG kann eine Entlassung eines Schülers/einer Schülerin, der/die nicht mehr schulpflichtig ist, ohne vorherige Androhung erfolgen, wenn der/die Schüler/in innerhalb eines Zeitraumes von 30 Tagen insgesamt 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt versäumt hat.

Alle auf das zurückliegende Schulhalbjahr bezogenen Zeugnisse und Laufbahnbescheinigungen enthalten die entschuldigten und unentschuldigten Fehlzeiten. Abgangszeugnisse und Abschlusszeugnisse enthalten nur die unentschuldigten Fehlzeiten (APO-GOSt § 5 Abs. 6).

Kooperation mit anderen Gymnasien sowie mit Haupt - und Realschulen

Die Dürener Gymnasien kooperieren schon seit Jahrzehnten erfolgreich und zum Wohl aller Dürener Oberstufenschülerinnen und -schülern an Gymnasien miteinander. Kernpunkt der Kooperation ist die Bildung schulübergreifender Grund- und Leistungskurse, die ein an allen Schulen gleichweites Kursangebot ermöglicht: Nachdem die Schülerinnen und –Schüler ihre Kurswahl vollzogen haben, treffen sich die Oberstufenkoordinatorinnen und –koordinatoren der Gymnasien, um die gemeinsamen Kurse für die Einführungs- bzw. Qualifikationsphase festzulegen. Sind die Schülerzahlen zu gering, um einen Kurs an einer Schule alleine einzurichten, oder ist ein Kurs überfüllt, so wird versucht, durch die Zusammenlegung oder Trennung dieser Kurse eine optimale Kursgröße zu erzielen. Jede Schule bietet Kurse an, die die anderen Schulen ebenfalls benötigen und schickt im Austausch eigene Schülerinnen und Schüler zu den Kursen der anderen Schulen. Dadurch können auch die Gymnasien mit vergleichsweise geringer Schülerzahl ein großes Angebot an Kursen anbieten und für alle Gymnasien ist die Einrichtung von Leistungskursen in vielen Sprachen, Kunst, zwei Gesellschaftswissenschaften und allen Naturwissenschaften möglich.

Die Unterrichtsstunden der Kooperationsstunden liegen häufig in den ersten beiden Stunden, damit die Schülerinnen und Schüler schon morgens an die Schule des Kooperationsunterrichts gehen können. So muss vorwiegend nur in der ersten Pause die Schule gewechselt werden. Dies ist bei den Schulen in der Stadt leicht zu Fuß möglich, vom Burgau-Gymnasium aus stellt die Stadt Düren einen Bus zu den anderen Schulen zur Verfügung, der nach dem Kooperationsunterricht den Transport sicherstellt. Für die Schülerinnen und Schüler entstehen dabei keine Kosten.

 Qualitätssicherung und Evaluation

Zweimal im Jahr findet eine Konferenz der kooperierenden Gymnasien statt. Gespräche über Probleme und gegenseitige Rückmeldungen über die Zusammenarbeit sind ein fester Bestandteil dieser Konferenzen.

Qualitätssicherung und Evaluation

Die fachliche Arbeit wird durch die zentralen Klausuren am Ende der Einführungsphase und die Ergebnisse im Zentralabitur evaluiert. Diese werden in den jeweiligen Fachschaften im Rahmen der nächsten Fachkonferenz ausgewertet.

Über die Laufbahnberatung erhalten wir direkte Rückmeldungen von Schülerinnen, Schülern und Eltern. Mindestens einmal im Monat trifft sich das Oberstufenteam um sich untereinander über Problemfälle und Verwaltungsabläufe zu informieren und zu beraten. So sind jederzeit ein schnelles Abstimmen und ein Kontakt zu den Eltern möglich.