Wie jeder abenteuerliche Tag fing es mit der verspäteten Bahn an…
Nach der Ankunft und einer kurzen Versammlung betraten wir den Hörsaal 3 in C.A.R.L. und konnten bei einer Vorlesung der Experimentalphysik I mithören. Das Thema an dem Tag waren Reibung und Scheinkraft – etwas aus der Mechanik. Hier muss man schnell den Unterschied zwischen Unterricht und Vorlesung merken – der erstere nämlich viel eiliger, kompakter und freier.
Nach der eineinhalbstündigen Vorlesung sind wir – eine 19-köpfige Truppe aus Schülerinnen und Schülern allerlei Klassenstufen – zum Mittagessen gegangen, wobei bloß die Strecke zwischen dem Audimax und der Mensa eine Busfahrt benötigte. Der Campus ist nämlich riesig.
Dort in der Kantine konnten wir uns etwas vernetzen und uns über eigene Erfahrungen mit der Physik-Olympiade austauschen. Es war besonders hilfreich, denn dadurch wird das Gefühl des Einsamen bei der stressigen Vorbereitung beseitigt. Gleichzeitig ist das eine gute Möglichkeit, sich unter den zahlreichen Teilnehmenden zu orientieren.
Am Nachmittag ging es mit der Praxis in Begleitung der Fachgruppe Physik los! Stundenlang konnten sich die Teilnehmenden mit dem Michelson-Interferometer und einigen Röntgengeräten beschäftigen. Gerade weil vorher mein Zugang zur Physik fast nur aus Büchern und Literatur bestand, waren die Praktika hier besonders aufschlussreich für mich. Durch die Zusammenarbeit hatte ich außerdem die Chance, die anderen näher kennenzulernen.
Am Ende des Tages sind ein paar Telefonnummern mehr im Handy und man freut sich innerlich darauf, sich später irgendwo – vielleicht in der nächsten Runde des Wettbewerbs oder nach vielen Jahren im Studiengang – wiederzusehen.
Zining aus der 10b und dem Schulblog-Team

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