Literaturkurs (Q1) Rurtal-Gymnasium präsentiert „Geschlossene Gesellschaft“ (J.-P. Sartre)
Der Literaturkurs der Oberstufe lädt herzlich zur Aufführung des Theaterstücks „Geschlossene Gesellschaft“ nach Jean-Paul Sartre ein.
In der Inszenierung verbinden die Schülerinnen und Schüler eigens produzierte Videosequenzen und Theater, um die eindringliche Handlung und die philosophischen Fragestellungen des Stücks auf besondere Weise erlebbar zu machen.
Im Zentrum des Stücks stehen drei Figuren, die nach ihrem Tod in einem geschlossenen Raum aufeinandertreffen. Ohne Fenster, ohne Spiegel, ohne Fluchtmöglichkeit und unter den Blicken der anderen geraten sie zunehmend in Konflikte. Ihre Begegnungen führen zu einer schonungslosen Auseinandersetzung mit Schuld, Verantwortung und Selbstbild. Dabei entfaltet sich Sartres berühmte Erkenntnis: „Die Hölle, das sind die anderen“
Die Aufführung setzt sich mit zentralen Gedanken des Existenzialismus auseinander. Fragen nach Freiheit, Verantwortung und Selbstbestimmung stehen im Mittelpunkt. So wird für das Publikum erfahrbar, wie sehr Menschen durch ihre Entscheidungen definiert, geprägt werden – ganz im Sinne Sartres: „Der Mensch ist, wozu er sich macht.“
Durch die Verbindung von Live-Theaterspiel und filmischen Elementen werden Erinnerungen, Gedanken und innere Konflikte der Figuren verdeutlicht. Die Aufführung lädt dazu ein, über die eigene Freiheit, die Verantwortung für das eigene Handeln und die Bedeutung des Urteils anderer nachzudenken. Damit soll gezeigt werden, wie aktuell Sartres Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben ist.
Wir freuen uns darauf, zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu einem spannenden, zum Nachdenken und Philosophieren anregenden Theaterabend begrüßen zu dürfen.
Im Namen des Literaturkurses
Marion Kinast
(Kursleiterin)
Ausstellung: „Gen Z – eine Generation zwischen Licht und Schatten“
Wie erleben junge Menschen ihre Gegenwart? Welche Themen bewegen sie, und wie setzen sie sich künstlerisch mit gesellschaftlichen Entwicklungen auseinander? Antworten auf diese Fragen geben Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses in ihrer diesjährigen Kunstausstellung.
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten, die im vergangenen Schuljahr im Kunstunterricht entstanden sind. Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit den Künstlern „William Kentridge“ und „John Heartfield“, deren Werke gesellschaftliche Missstände, politische Entwicklungen und persönliche Erfahrungen kritisch reflektieren.
Inspiriert von diesen Positionen entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene künstlerische Arbeiten. Entstanden sind Collagen, Assemblagen, Zeichnungen und Stop-Motion-Filme, in denen sie ihre Lebenswirklichkeit als Angehörige der Generation Z thematisieren. Die Werke greifen Fragen nach Identität, Zukunft, sozialem Zusammenhalt, Krisen und der eigenen Rolle in einer sich wandelnden Welt auf. Dabei verbinden sie persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragestellungen und zeigen eindrucksvoll, wie Kunst als Mittel der Auseinandersetzung und des Dialogs genutzt werden kann.
Die Ausstellung bietet zahlreiche eindrucksvolle Fotomotive und gibt einen Einblick in die kreative und kritische Auseinandersetzung junger Menschen mit den Herausforderungen ihrer Zeit. Die Schülerinnen und Schüler sowie die betreuende Lehrkraft stehen während der Vernissage gerne für Gespräche und Interviews zur Verfügung.
Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen.
Im Namen des Kunstkurses
Britta Lohmann
(Kursleiterin)


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