Videospiele gehören für viele Jugendliche zum Alltag. Doch Spiele sind weit mehr als reine Unterhaltung: Sie erzählen Geschichten, vermitteln Werte, schaffen Gemeinschaften und spiegeln gesellschaftliche Entwicklungen wider. Genau hier setzt der Projektkurs RTG Video Game Club an.
Im Mittelpunkt des Kurses steht die Auseinandersetzung mit Videospielen als kulturelles Medium. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Spiele nicht nur zu spielen, sondern auch zu analysieren, zu hinterfragen und einzuordnen. Dabei werden unterschiedliche Themenbereiche behandelt – von Spielmechaniken und Storytelling über Musik und Grafik bis hin zu Fragen der Medienwirkung, Barrierefreiheit, Monetarisierung oder Repräsentation.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Arbeit. Die Teilnehmenden verfassen Rezensionen, Analysen und Hintergrundartikel, führen Recherchen durch, entwickeln eigene Projekte und setzen sich mit aktuellen Entwicklungen der Spielebranche auseinander. Die Ergebnisse werden regelmäßig in Form des RTG Video Game Club-Magazins veröffentlicht, das vollständig von den Schülerinnen und Schülern gestaltet wird.
Der Projektkurs richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die Interesse an Videospielen, digitalen Medien, Journalismus, kreativer Gestaltung oder gesellschaftlichen Fragestellungen haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – entscheidend sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, sich aktiv einzubringen.
Der RTG Video Game Club versteht sich als Ort für Austausch, Kreativität und kritisches Denken. Hier können Interessen vertieft, neue Perspektiven entdeckt und eigene Ideen verwirklicht werden. Gleichzeitig entstehen Produkte, die über den Unterricht hinaus sichtbar werden und die vielfältigen Potenziale von Videospielen als Kulturgut zeigen.
Im Folgenden präsentieren die Schülerinnen und Schüler des RTG Video Game Clubs stolz die bisher erschienenen Ausgaben:
