Schülertablets / WLAN

iPads am Städtischen Rurtal-Gymnasium Düren

Grundsätzliche Informationen

Stand: 6. September 2026
Ab der Jahrgangsstufe 7 arbeiten unsere Schülerinnen und Schüler im Unterricht mit einem eigenen iPad. Diese Seite erklärt, warum wir uns dafür entschieden haben und wie sich Schule und Elternhaus die Aufgaben teilen.
Alles Weitere finden Sie in den ergänzenden Dokumenten:

    • Beschaffung und Nachregistrierung – wie Sie ein Gerät bestellen oder ein vorhandenes einbinden lassen
    • Schadensfall und Reparatur – was bei einem Defekt zu tun ist
    • Das iPad zu Hause – Apple Account, Speicherorte und Bildschirmzeit
    • Digitale Lehrwerke und Eigenanteil – wie die Lizenzen beschafft werden und bis wann zu zahlen ist
    • Schulwechsel und Schulabgang – Daten sichern und das Verwaltungsprofil entfernen (mit Schritt-für-Schritt Anleitung)

Warum braucht mein Kind ein eigenes iPad?

Die Schulkonferenz hat sich ausführlich mit dieser Frage befasst und sich für ein Modell entschieden, das auf der Zusammenarbeit von Schule und Elternhäusern beruht. Ohne diese Kooperation lässt sich eine Digitalisierung in dem Umfang, dass jedem Kind durchgehend ein eigenes digitales Endgerät zur Verfügung steht, nicht verwirklichen. Der Digitalpakt sieht nicht vor, dass alle neu aufgenommenen Schülerinnen und Schüler für ihre gesamte Schullaufbahn mit einem Gerät ausgestattet werden. Die Schule allein kann die Ausstattung also nicht leisten.

Scarlat, Andreas (Sca)

Scarlat, Andreas (Sca)

Schulische Integration iPads

Klassenleitung 10b


  • Englisch
  • Italienisch
  • Informatik / Medienerziehung

a.scarlat@rurtalgymnasium.de

Warum ein einheitliches Gerät und nicht das, was zu Hause vorhanden ist?

Weil sich Unterricht nicht sinnvoll planen lässt, wenn in einer Lerngruppe alle auf dem Markt verfügbaren Systeme
nebeneinander benutzt werden. Die Unterschiede sind im Schulalltag erheblich:

    • Apps sehen auf verschiedenen Systemen unterschiedlich aus und haben nicht denselben Funktionsumfang.
    • Programme sind nicht für jedes System verfügbar.
    • Betriebssysteme unterscheiden sich in Bedienung und Aktualisierungsdauer und laufen unterschiedlich schnell aus.
    • Displays sind unterschiedlich groß, sodass Arbeitsmaterialien nicht bei allen gleich dargestellt werden.

Eine Lehrkraft kann nicht für jede dieser Varianten eine eigene Anleitung geben – die Unterrichtszeit ginge für technische Fragen statt für Inhalte verloren. Ein einheitliches Gerät stellt sicher, dass alle Kinder mit demselben Material arbeiten und niemand benachteiligt wird.

Häufig gestellte Fragen

Wie teilen sich Schule und Elternhaus die Aufgaben?

Die Erfahrungen der Corona-Zeit haben gezeigt, dass verlässliche digitale Strukturen nur dann tragen, wenn beide Seiten ihren Teil übernehmen:
Die Familien beschaffen das Endgerät. Es handelt sich um ein Elterngerät, das dauerhaft in Ihrem Eigentum bleibt.
Die Schule verantwortet den pädagogisch und didaktisch sinnvollen Einsatz im Unterricht, stellt die digitalen Strukturen
bereit und beschafft die schulischen Lizenzen. Sie verwaltet die Geräte während der Schulzeit über ein zentrales System.
So lässt sich Medienkompetenz tatsächlich einüben – nicht als eigenes Fach nebenbei, sondern in der täglichen Arbeit.

Wird der Unterricht dadurch papierlos?

Nein, das ist ausdrücklich nicht das Ziel. Bücher und Hefte werden weiterhin ihren Platz haben. Das iPad tritt daneben und macht es möglich, je nach Aufgabe und Fach flexibel zu entscheiden, womit gearbeitet wird. Ein angenehmer Nebeneffekt: Insgesamt muss weniger getragen werden.

Wie kommen die digitalen Lehrwerke auf das iPad?

Die Lizenzen für die digitalen Lehrwerke werden zu Beginn des neuen Schuljahres im Fach Medienerziehung ausgeteilt. Ihr Kind muss sich also nicht selbst darum kümmern, und Sie müssen zu Hause nichts vorbereiten. Voraussetzung dafür ist, dass der Eigenanteil für die Lehrwerke vor den Sommerferien überwiesen wurde. Dieser
Beitrag ist in jedem Schuljahr neu fällig; die Schule kauft die Lizenzen im Anschluss gesammelt für den Jahrgang ein. Wird die Überweisungsfrist versäumt, bestellt die Schule für Ihr Kind nicht mit. Die Familie erhält dann am letzten Schultag die Lernmittelliste und besorgt die Lizenzen selbst – in der Regel zum höheren Einzelpreis. Alle Einzelheiten zu Höhe, Frist und Zahlungsweg stehen im Dokument „Digitale Lehrwerke und Eigenanteil”.

Lernt mein Kind auch den Umgang mit dem Gerät?

Ja. Ab der Jahrgangsstufe 7 wird das Fach Medienerziehung unterrichtet. Dort werden die Schülerinnen und Schüler systematisch an die Apps, Programme und Anwendungen herangeführt, mit denen sie im Fachunterricht arbeiten. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Erstellen eigener digitaler Lernprodukte – etwa Präsentationen, Erklärvideos oder
Podcasts. Hinzu kommt, dass jederzeit recherchiert werden kann und die digitalen Lernstrukturen der Schule durchgehend zur Verfügung stehen.

Was bedeutet „MDM” und warum ist das wichtig?

Alle iPads, die im Unterricht genutzt werden, sind in das Mobile-Device-Management (MDM) der Schule eingebunden. Über dieses System stellt die Schule Apps, Lizenzen und Lernmaterialien bereit. Das MDM sorgt außerdem dafür, dass die Geräte im Unterricht das bleiben, was sie sein sollen: Arbeitsgeräte. Ablenkung durch Spiele oder soziale Medien wird während der Schulzeit unterbunden. Das System funktioniert, wenn sich alle Beteiligten an die vereinbarten Regeln halten – deshalb bitten wir Sie, die Einbindung Ihres Geräts mitzutragen und Ihr Kind dabei zu unterstützen. Ohne Einbindung in das schulische MDM kann ein Gerät im Unterricht nicht eingesetzt werden.

Brauchen wir zusätzlichen Speicherplatz?

Nein. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten über den Schulträger einen Microsoft-365-Zugang mit OneDrive. Sämtliche schulischen Arbeiten werden dort gespeichert. Für den Unterricht entstehen Ihnen also keine weiteren Kosten für Cloud-Speicher. Wichtig zu wissen: Dieser Zugang wird nur für die Dauer der Anmeldung an unserer Schule bereitgestellt. Mit der Abmeldung – beim Schulwechsel ebenso wie nach dem Abitur – werden die schulischen Konten gelöscht, und damit auch alle dort gespeicherten Daten.
Rechnen Sie also von Anfang an damit, dass die Unterlagen zum Ende der Schulzeit an einen eigenen Ort umziehen müssen. Wie das geht, steht im Dokument „Schulwechsel und Schulabgang”. Privates gehört ohnehin besser gleich in die private iCloud oder auf einen eigenen Datenträger.