There and back again! – Englandfahrt der Stufe 7 des RTG (2017)

Die Klassen 7a/b fuhren am 15.05.2017 gegen 7:50 Uhr in Düren mit dem Reisebus nach Rochester (England). Begleitet wurden sie dabei von den Englischlehrern Frau Fischer und Herrn Jubelius sowie den Klassenlehrern, Herrn Flatten und Herrn Homrighausen.

Ein erster Zwischenstopp der Reise war Calais. Dort stiegen wir auf die Fähre über. Wir fuhren eineinhalb Stunden nach Dover in England und von dort aus nach Canterbury, wo wir uns die Stadt inklusive der Kathedrale anschauen konnten. Nach zwei Stunden ging es dann weiter zum Treffpunkt nach Rochester und zu den Gastfamilien, die schon an der Bushaltestelle auf uns warteten. Jeder wurde abgeholt und verbrachte den Rest des Abends bei Ihnen. Alle aßen Pizza oder Pasta und unterhielten sich mit den Gasteltern.

Am ersten Tag konnten wir „zugegebener Maßen“ etwas länger schlafen, um danach „wach“ mit Frühstück und Lunchpaket nach Rochester zu fahren. Wir lernten unsere Haltestellen kennen, an denen wir uns jeden Tag mit dem Bus trafen.

In Rochester wurden uns von Herrn Schmitz, dem Geschäftsführer der Organisation der Sprachreise, Regeln mitgeteilt, die wir bei unserem Aufenthalt in England und bei den Gastfamilien beachten sollten.

Nach einem schönen Gruppenfoto vor dem Rochester Castle ging es mit einer Stadtrallye weiter, wo uns verschiedenste Fragen zu Rochester gestellt wurden. Später fuhren wir nach Herne Bay, einem kleinen Pier, und wanderten am Strand vorbei zu einer Ruine, mit „Wassermangel“. Diese Wanderung nahm gefühlt kein Ende mehr und das unglaublich sonnig-heiße Wetter tat sein Übriges. Am Abend kamen wir somit sehr erschöpft zu den Gastfamilien, bei denen wir nur noch ins Bett fielen.

Scheinbar konnten die Lehrer der Sonne nicht widerstehen und deshalb brachten sie uns am nächsten Tag nach Brighton ans Meer. Dafür musste man natürlich auch sehr früh aufstehen, was bei den meisten nicht sehr gut ankam. Jedoch hatte es sich gelohnt. Wir alle hatten einen super schönen Tag am Meer. Ausgenommen von drei Jungs, die versuchten die Wellen zu bändigen. Insgesamt hatten wir genug Freizeit, um Brighton zu erkunden. Kurz danach war der Tag leider schon vorbei.

Das Highlight der Reise begann um circa sechs Uhr morgens am letzten Tag unserers Aufenthalts: London.

Zuerst besuchten wir einen Aussichtspunkt in Greenwich. Hier verlief der Nullmeridian und somit sprangen wir morgens über die Grenze zwischen Ost und Westhalbkugel.

Kurz danach gingen alle gemeinsam zum Bootsanleger an der Themse. Etwas später fuhren wir mit einem Boot über den Fluss Richtung „Tower Bridge“. Der erste Eindruck war überragend, eindrucksvoll und grandios. Am Tower stiegen wir aus und sahen London also aus der Perspektive mancher „Langstreckenwanderer“. Als wir nach gefühlten 800 Jahren, übermüdet ans „London Eye” kamen, war die Erleichterung groß. Danach ging es allerdings sofort weiter zum „Big Ben“.

Als wir dort dann zahlreiche Fotos geschossen hatten, mussten wir nur noch einige Meter zu einem Park gehen, in dem eine Pause gemacht wurde. Kurz nachdem wir den Park verließen, begann es zu regnen. Für viele das schlimmste: Ich habe meinen Schirm vergessen.

Also liefen wir im Regen durch den Park bis hin zum „Buckingham Palace“. Was wir alle nicht wussten an diesem Tag war die Wachübergabe der Soldaten und eine Teeparty der Queen im Palastgarten. Wir blieben kurz dort, bestaunten das Spektakel der einziehenden Soldaten sowie die vielen, teilweise prominenten, Gäste auf ihrem Weg in den Buckingham Palace und machten uns danach auf den Weg zur „Oxford Street“.

Als wir dort ankamen, hatten wir vier Stunden Freizeit. Alle sahen sich etwas anderes an, oder gingen shoppen und essen.

Gegen acht Uhr abends kam unser Reisebus und wir fuhren nach Dover, um die Fähre nach Calais zu bekommen. Das war aber leider nicht sofort möglich: Wir wurden ganze zwei Mal nicht auf die Fähre gelassen und durften im Bus die Zeit absitzen. Schließlich kamen wir dann dennoch alle am Freitagmorgen um neun Uhr heil in Düren an.

Es war ein tolles Erlebnis, das niemand so schnell vergessen wird.

Julia Anna Wolff & David Borscak